Mi, 19. September 2018

Mit Veron gestritten

13.10.2016 15:53

Benefizspiel für Papst: Maradona sorgt für Eklat

Bei einem von Papst Franziskus organisierten "Spiel für den Frieden" hat Argentiniens Legende Diego Maradona sein Können auch ganz ohne die "Hand Gottes" bewiesen - aber auch für einen kleinen Eklat gesorgt! Zu dem Wohltätigkeitsspiel in der italienischen Hauptstadt kamen am Mittwochabend Maradona, Ronaldinho, Cafu und andere Fußballstars zusammen. "Wir sind hier, um für den Frieden in der ganzen Welt zu spielen", sagte Maradona, der sich allerdings auch ein verbales Scharmützel mit Juan Sebastian Veron lieferte - siehe Video oben!

Auslöser des Disputs war womöglich ein vorangegangener Zwischenfall auf dem Platz, als Veron (41) mit seinem um 14 Jahre älteren Landsmann aneinandergeriet. Foul war da zwar keines dabei und Maradona spielte zunächst auch ungerührt - wenn auch kurzatmig - weiter, aber beim Gang in die Kabinen nahm dann ein zumindest vonseiten Maradonas emotional geführtes Gespräch der beiden Herren seinen Lauf. Noch vor dem Gang in die Stadionkatakomben eskalierte die Lage dann, sodass Sicherheitskräfte den Ex-Teamchef Argentiniens beruhigen mussten.

"Ich schere mich einen Dreck um dich, das sage ich dir direkt ins Gesicht", habe der 51-Jährige seinem einst von ihm aus der "Albiceleste" eliminierten Landsmann an den Kopf geworfen. Allerdings: Ob bei dem "Drama" im römischen Olympiastadion alles ganz ernst gemeint war, muss wohl jeder für sich entscheiden. Immerhin gab der italienische Ex-Teamspieler Stefano Mauri wenig später Entwarnung: "In der Kabine war alles wieder in Ordnung. Die beiden haben zusammen gelacht."

Was den eigentlichen Grund für das Benefizspiel anbelangt, blieb er von dem Disput sowieso unangetastet. Die Einnahmen sollen weltweit Kindern und jungen Menschen zugutekommen, beispielsweise Schulprojekte fördern, aber auch an die Opfer des Erdbebens Ende August in Italien gehen. "Es ist Zeit zu zeigen, dass wir in der Lage sind, durch das Spielen Frieden zu schaffen, wie auch mit der Kunst", wurde Franziskus vor dem Spiel zitiert.

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