Maier sei seit seinem schweren Unfall vor fünf Jahren um diese Jahreszeit noch nie so gut drauf gewesen, so seine Trainer. Doch der so hoch Gelobte gestand nur ein: "Es war nicht so schlecht, es könnte aber auch besser sein."
Auch im Vorjahr hatte Maier ähnlich tief gestapelt, dann hatte er in Sölden völlig überraschend den Riesentorlauf gewonnen. Maier will aber daraus ebenso nichts ableiten wie aus den bisherigen Trainings in Neuseeland und Sölden, wo stets optimale Bedingungen geherrscht hatten. "Zeitläufe sind nicht das Wichtigste. Wichtig ist, die richtige Technik einzulernen und zu schauen, dass man sich wohl fühlt. Für Sölden sollten zwei Wochen genügen, um in halbwegs akzeptabler Riesentorlauf-Form zu sein", ist Maier überzeugt.
WM noch in weiter Ferne
Und die Weltmeisterschaften im kommenden Februar in Aare sind für Maier gedanklich so weit weg, wie Turin 2006 trotz Silber und Bronze bereits Vergangenheit ist. "Olympia habe ich schon vollkommen vergessen, das hat sich nicht so richtig in meinem Kopf abgespeichert", verblüffte der Doppel-Olympiasieger von Nagano 1998. Seine Triebfeder sei nach wie vor die Freude am Sport. Ein fünfter Weltcup-Gesamtsieg würde die Einstellung des Rekordes von Marc Girardelli bedeuten. "Aber das wird schwierig, für mich fast unmöglich", ist Maier überzeugt.
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