Mo, 10. Dezember 2018

Tiere vermehrt aktiv

06.10.2016 10:25

Drei "Vier Pfoten"-Engel für Wiens Streunerkatzen

Mit dem Ende der warmen Jahreszeit werden die Katzen wieder aktiver. Das bekommen die von "Vier Pfoten" eingesetzten "Drei Engel für Streunerkatzen" Alexandra, Barbara und Catarina derzeit deutlich zu spüren. Im Rahmen des gemeinsamen Projekts mit der Stadt Wien fangen die drei jungen Frauen streunende Samtpfoten ein und bringen sie zu ehrenamtlich tätigen Tierärzten. Dort werden die Vierbeiner untersucht und kastriert.

Im Anschluss an die tierärztliche Versorgung werden die Katzen wieder in ihr Revier zurückgebracht. Wichtige Hilfe leisten auch jene Menschen, die die Katzen regelmäßig füttern; sie geben den "Vier Pfoten" wertvolle Informationen über die Streunerkolonien weiter.

"Wir können den Katzen helfen"
"Wir waren zwar auch über den Sommer im Einsatz, aber nun merken wir deutlich, dass die Katzen wieder sichtbarer werden", sagt Projektkoordinatorin Alexandra Bauer. "Daher möchten wir auch an alle Wienerinnen und Wiener appellieren: Gebt uns Bescheid, wenn ihr streunende Katzen seht. Wir können ihnen helfen." Die Tierschützer bemüht sich, möglichst viele  Streunerkatzen zu kastrieren, um so Problemen vorzubeugen.

Streunerkatzen-Hotline nutzen!
Die "Vier Pfoten" haben eine eigene Streunerkatzen-Hotline eingerichtet, bei der man Streunerkatzen melden kann.  Unter der Nummer 0664 45 22 430 steht von Montag bis Freitag von 9 bis 17 Uhr einer der Engel zur Verfügung. Auch per Email kann man Informationen oder Anliegen schicken: streunerkatzen@vier-pfoten.org

Füttern bedeutet, Verantwortung zu übernehmen
"Mit den Informationen helfen die Menschen uns, einen Überblick über die Situation vor Ort zu bekommen", sagt Alexandra Bauer. Sie bittet auch, das Team zu informieren, sollte man Nachwuchs bei einer Streunerkatze feststellen: "Katzenwelpen können, wenn rechtzeitig an den Menschen gewöhnt, noch von der Straße geholt werden und ein normales Leben als Hauskatzen führen." Wichtig: Katzen füttern bedeutet auch Verantwortung übernehmen. Bauer: "Füttern, ohne die Tiere kastrieren zu lassen, führt nur zu steigender Vermehrung und somit einer Verschärfung der Problematik und somit zu mehr Tierleid."

12.680 Nachkommen pro Katzenpaar
Ein einziges Katzenpaar kann in einem schneeballartigen System theoretisch nach fünf Jahren bereits 12.680 Nachkommen zeugen. Denn: Katzen sind bereits mit vier bis fünf Monaten geschlechtsreif, sie können bis zu dreimal jährlich jeweils mindestens drei Kätzchen zur Welt bringen. Mit einer wachsenden Größe von Streunerkatzen-Kolonien steigt aber natürlich auch die Gefahr der Ausbreitung von Krankheiten, Parasiten und Seuchen und somit auch das Tierleid.

Kastration verhindert Tierleid
All dies kann durch Kastration verhindert werden. Seuchen sind zudem nicht nur für streunende Katzen, sondern auch für Hauskatzen mit Zugang zum Freien ein Risiko. Laut Tierschutzgesetz sind KatzenhalterInnen in Österreich dazu verpflichtet, ihre Katzen, die Zugang zum Freien haben, kastrieren zu lassen.

Alle Infos zum Streunerkatzenprojekt finden Interessierte HIER.

Kommentare

Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Aktuelle Schlagzeilen
Neues Disziplinproblem
„Skandal-Nudel“ Dembélé verschläft Barca-Training!
Fußball International
Champions League
Liverpools Klopp beschwört „Geister von Anfield“!
Fußball International
„Brauchen Knipser!“
Rapid: Wieso funktionieren die Stürmer hier nicht?
Fußball National
50-Jahr-Jubiläum
Hausbau mit Ytong - immer ein Gewinn!
Bauen & Wohnen
Ermittlung gegen Ärzte
Hätte Italo-Fußballer Astori nicht sterben müssen?
Fußball International
Steine und Holzstücke
Drei Asylwerber ließen Zug beinahe entgleisen
Oberösterreich
„Nieder mit Regierung“
Sozialistische Jugend: Auf Linie mit „Gelbwesten“
Österreich
Erschreckende Bilanz
Heuer bereits 42 Bluttaten an Frauen!
Österreich

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.