150 Safes geplündert

¿Schließfachbande¿ schlug drittes Mal zu

Zum dritten Mal schlug die „Schließfachbande“ heuer in Oberösterreich zu. In St. Georgen im Attergau plünderten die Einbrecher 150 Mini-Safes in der örtlichen Raika, in denen nur Sparbücher gelagert werden dürfen. Wieder waren sie auf der Suche nach Geld und Schmuck, obwohl beides dort unerlaubt versperrt war.

Seit dem Vorjahr ist die Bande bundesweit aktiv. Heuer schlug sie in Raikas in Altheim und Garsten zu und brach dort 100, beziehungsweise 300 Schließfächer auf. In Linz ging ein Coup schief. Nun kamen die Gauner durchs Fenster ins Foyer der Raika St. Georgen. Wie immer ließen sie die wertlosen - weil gesperrten - Sparbücher liegen. In Garsten meldete sich aber ein halbes Dutzend der fast 300 Schließfachmieter und gab an, Bargeld, Münzen und Schmuck in den Safes gelagert zu haben: Mehr als 36.000 Euro waren weg. „Dafür gibt´s keine Versicherung, weil es verboten ist, etwas anderes als Sparbücher hier einzusperren“, wissen Ermittler. Wie viel Beute die Bande in St. Georgen gemacht hat, wird geklärt. Jedenfalls warnen Polizisten davor, Wertsachen in Sparbuch-Safes zu deponieren!

 

 

 

Foto: Peter Tomschi

Mittwoch, 23. Juni 2021
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