26.03.2003 16:45 |

Ausländer

Das Wohnprojekt der Ute Bock

Stell dir vor, du musst in ein fremdes Land fliehen, dort nimmt man dich auf, aber weder Geld, noch Unterkunft, nicht einmal ein tägliches Essen wird dir zur Verfügung gestellt.
Arbeiten darfst du auch nicht, wenndu es doch tust, wirst du von der Polizei festgenommenund ausgewiesen, obwohl in deinem Heimatland Bürgerkriegeoder andere widrige Umstände herrschen. Dabei musst du jahrelang auf dein Asylverfahren warten. Das ist kein Einzelfall,sondern tägliche Realität für Asylsuchendein Österreich.
 
Gesetzliche Neuregelungen der derzeitigen Bundesregierunghaben die Situation der Asylsuchenden noch mehr verschärft:"Bis zum 18. Lebensjahr werden Asylsuchende von offiziellenStellen betreut, danach kümmert sich kaum jemand um dieseFrauen und Männer!", erklärt Ute Bock.
 
Die pensionierte Wienerin war die Leiterin desGesellenheimes in der Wiener Zohmanngasse, wo sie sich um jugendliche,meist schwarze Asylwerber kümmerte. Sie hat die jungen Asylsuchendenmotiviert, Deutsch zu lernen, eine Lehre zu machen und hier inÖsterreich eine Lebensgrundlage aufzubauen.
 
Ute Bock Verein-Wohn- und Integrationsprojekt
Jetzt, nach ihrer Pensionierung, hat "Mama"Bock, wie sie liebevoll von ihren Schützlingen genannt wird,einen Verein gegründet, der sich um jenekümmert, um die sich sonst niemand mehr kümmert. Mehrals 100 Asylwerbern wird derzeit im Rahmen des "Ute Bock Wohnprojekts"ein Dach über dem Kopf ermöglicht.
 
Dieser Verein finanziert sich ausschließlichdurch Spenden: Mehr als 3.000,- Euro verschlingtallein die monatliche Miete der angemieteten Wohnungen, gebrauchtwerden aber auch Monatskarten für die Verkehrsbetriebe, Lebensmittel,Kleidung, Möbel und vieles mehr.
 
Spenden werden dringend benötigt:
"Ute Bock Verein-, Wohn- und Integrationsprojekt"
Bankverbindung: Hypo Tirol; Kontonummer: 52011017499; Bankleitzahl 57000