Kopfschütteln bei zwei Ski-Legenden! Hermann Maier und Bernhard Russi können sich mit dem Super-G in Wengen (12.30 Uhr/live im sportkrone.at-Ticker) nicht wirklich anfreunden.
„Im Super-G von Wengen kann man kaum einen Unterschied zur Abfahrt erkennen. Es gibt in dieser schmalen, schlauchartigen Streckenführung gar keine Möglichkeit, um einen abwechslungsreichen Super-G zu setzen“, meint Hermann Maier im Gespräch mit dem „Blick“.
Ähnlich sieht es Bernhard Russi. „Ich könnte verstehen, dass man in Wengen den Super-G als Notlösung ins Programm nehmen würde, wenn an einem anderen Weltcuport ein Rennen ausgefallen ist. Aber dass man hier diese Sparte fix ins Programm aufnimmt, ist in meinen Augen ein schlechter Kompromiss“, findet der Schweizer klare Worte.
Doch es gibt auch einige Befürworter – wie etwa Marco Schwarz. „Bis zur Fahrt durch den Tunnel ist dieser Super-G nahezu identisch mit der Abfahrt. Und auch danach gibt es nicht so viele Möglichkeiten, etwas komplett anderes zu setzen. Ich finde diesen Super-G dennoch supercool“, betont der ÖSV-Athlet, der am Donnerstag infolge seines in Adelboden eingefangenen Magen-Darm-Virus aus Wengen abreiste.
Gute Chancen für ÖSV-Team
Aufgrund des bisherigen Saisonverlaufs können sich die Österreicher heute gute Chancen ausrechnen, war doch Vincent Kriechmayr in Beaver Creek und Copper Mountain Erster und Zweiter bzw. Raphael Haaser da zweimal Dritter. Dazu gab es den Livigno-Sieg von Schwarz.
Cheftrainer Marko Pfeifer setzt auf die technischen Fertigkeiten seiner Schützlinge: „Ein Super-G hat mehr Kurven, mehr Radius drin.“ Daniel Hemetsberger sieht solche Rennen ebenso aussichtsreicher. „Da hilft es, wenn du ein guter Skifahrer bist. Da hat unsere Mannschaft die Kernkompetenz!“
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