Eine fette Bonuszahlung für den Geschäftsführer der Leoben Holding GmbH sorgt für Kopfschütteln. In einer außerordentlichen Aufsichtsratssitzung Ende Jänner wird sie zum Thema gemacht.
Politischen Sprengstoff birgt ein vertrauliches E-Mail, das der „Steirerkrone“ zugespielt wurde. Es wurde kürzlich an die Mitglieder des Aufsichtsrats der Leoben Holding GmbH geschickt, einer 100-Prozent-Tochtergesellschaft der zweitgrößten Stadt der Steiermark. Ihr Fokus liegt auf Standortentwicklung, Wirtschaftsservice und Beratung von Unternehmen.
Der Inhalt des Schreibens ist pikant: Es geht unter anderem um die Zuerkennung einer Prämie an den Geschäftsführer der Leoben Holding GmbH, und zwar „aufgrund außerordentlicher Leistungen“, etwa bei der Veräußerung des Gewerbezentrums. Die Höhe dieser „Belohnung“ sorgt bei Insidern für Kopfschütteln: Stolze 40.000 Euro brutto sollen dem Chef überwiesen werden, „auf Wunsch in mehreren Teilbeträgen“. In einer außerordentlichen Aufsichtsratssitzung am 29. Jänner soll über diese Bonuszahlung entschieden werden.
Einige Fragen hätten wir dazu an den Leobner Bürgermeister Kurt Wallner gehabt. Etwa, wie er denn die Optik dieses Vorgangs sieht. Doch der SPÖ-Politiker verweigerte jeden Kommentar mit Verweis auf die Verschwiegenheitspflicht, an die er in dieser Causa gebunden sei. Und kündigte an, quasi auf „Verrätersuche“ zu gehen …
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