Do, 24. Jänner 2019

Neue Berechnung:

29.06.2016 09:37

Pendlersparen nicht mit Kritik an Tarifen

In einer Woche treten für Pendler also die neuen Tarife des Verkehrsbunds Ostregion in Kraft. Und seit Vorstellung der Preisreform ebbt die Kritik an Erhöhungen auf einigen Strecken nicht ab. Im Schnitt soll nämlich jeder Zehnte in Bahn, Bus & Co. künftig mehr bezahlen.

Was mit Jubelmeldungen über teils große Ersparnisse begann, mündet so langsam in Skepsis und Entrüstung. Seit der Verkehrsbund Ostregion das neue Tarifsystem den Kunden präsentiert hat, rechneten immer mehr Pendler selbst nach - die "Krone" berichtete. Einige mussten erkennen, dass sie ab dem 6. Juli mehr zahlen müssen. Wie eine Arbeiterin aus St. Andrä-Wördern, die für ihre Bahnfahrt in die nur 13 Kilometer entfernte Bezirkshauptstadt Tulln künftig 67 statt 41 Euro pro Monat löhnen soll. "Da fahre ich lieber gleich mit dem Auto", ärgert sich die Frau und spricht damit auch vielen anderen Lesern aus der Seele.

"Dafür wird hier aber die Verbindung nach Wien wesentlich billiger", kontert ein VOR-Sprecher. Und legt nach: Nach offiziellen Berechnungen kommt es zwar in zehn Prozent der Fälle zu "negativen Betroffenheiten" - ebenso viele sollen auf der anderen Seite aber auch von den nun einheitlichen Tarifen profitieren, heißt es.

Dennoch gibt es nun auch politischen Widerstand: Die Grünen orten ein "Öffi-Vertreibungsprojekt" und kürten die Reform zum Schildbürgerstreich des Monats. Klubchefin Helga Krismer: "Das neue System ist noch weniger nachvollziehbar als das alte." So zahle man für 21 Kilometer in Wien nach wie vor 2,20 Euro, für dieselbe Distanz von Gmünd nach Vitis allerdings 3,30 Euro

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