Mi, 14. November 2018

Tragischer Imperator

26.06.2016 09:00

Diese "Star Wars"-Serie hätte alles verändert

Wäre sie ins Fernsehen gekommen, hätte diese Serie das "Star Wars"-Universum für immer verändert: Wie jetzt ein Autor erklärt, hätte sich der Imperator in "Underworld" zur tragischen Figur gewandelt - ja, sogar sympathisch hätte er gewirkt.

Autor Cory Barlog ist begeistert von den Drehbüchern zu "Star Wars: Underworld", das jahrelang angekündigt war, dann aber doch eingestellt wurde. Barlog aber kam in den Genuss, die Drehbücher zu lesen, da er bei LucasArts arbeitete. Und die hinterließen gewaltigen Eindruck: "Es war das Überwältigendste, was ich je erlebt hatte", so Barlog gegenüber "VentureBeat".

Er habe für Imperator Palpatine alias Darth Sidious tatsächlich Zuneigung empfunden, erklärt Barlog. "Sie haben aus dem Imperator eine symphatische Figur gemacht, dem von dieser verdammt herzlosen Frau Unrecht getan wurde. Sie ist ein Hardcore-Gangster und hat ihn als Person total zerstört. Ich habe fast geweint beim Lesen. Das ist der Imperator, der Blitze-aus-den-Fingern-Imperator. Das ist etwas Magisches."

"Star Wars: Underworld" war eines der Projekte von George Lucas: Die Serie sollte zwischen Episode III und IV spielen und wesentlich düsterer als die Kinofilme daherkommen. Im Mittelpunkt stünden Schmuggler, Gangster und Kopfgeldjäger, hieß es bei der Bekanntmachung 2005. Doch erst gab es Budgetprobleme und als Disney im Oktober 2012 Lucasfilm und die Tochterfirma LucasArts übernahm, machte der Konzern diesem und weiteren ernsten Projekten wie dem Spiel "Star Wars 1313" den Garaus.

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