Do, 20. September 2018

Wildon:

09.06.2016 15:33

Jugendbande hinterließ Spur der Verwüstung

Ein Jahr lang dauerten die umfangreichen Ermittlungen in Wildon, die schließlich vier Jugendliche als mutmaßliche Täter aufgehen ließen: Insgesamt 43 Straftaten konnte die Polizei der Bande nachweisen. Die Burschen zerstörten Mopeds, Autos, besprühten Hauswände - kurzum: Sie hinterließen eine Spur der Verwüstung. Der Haupttäter wurde schon einmal verurteilt

"Eine derart destruktive kriminelle Energie ist mir hier noch nie untergekommen", schüttelt Gruppeninspektor Alexander Summer von der Polizei Wildon den Kopf. Bereits 2014 wurde der Haupttäter aus Wildon wegen ähnlicher Delikte (20.000 Euro Schaden!) zu drei Monaten bedingt verurteilt. Alles half wohl nichts: Im Heim lernte der 16-Jährige, der eine Schulbefreiung hat und jetzt wieder bei seiner Mutter lebt, seine Komplizen (darunter einen Lehrling) kennen. Des nächtens zogen sie durch die Straßen, zerstörten und stahlen Mopeds, sprühten Hakenkreuze auf Hauswände, versuchten Autos kurzzuschließen. Das wollten sie  einmal auch mit einer Baumaschine tun, um damit die Gegend unsicher zu machen. Das misslang aber, stattdessen bretterten sie mit ihren Mopeds von Wildon nach Gralla und besprühten mit einer gestohlenen Lackdose etwa 20 Pkw.
Ein Mitglied der Jugendgang brachte einmal ein in Slowenien abmontiertes Kennzeichen mit, um es in seinem Zimmer auf die Wand zu montieren. Sogar als die Ermittlungen gegen das Quartett bereits aufgenommen waren, hörte es nicht auf. Die Polizei geht davon aus, dass die Burschen für weitere Straftaten infrage kommen könnten. Bis jetzt beträgt der Schaden 20.000 Euro.

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