Mo, 15. Oktober 2018

WM-Qualifikation

30.03.2016 11:53

USA mit gelungener Revanche - Mexiko weiter

Der US-amerikanischen Nationalmannschaft ist die Revanche an Guatemala gelungen. Vier Tage nach der 0:2-Auswärtsniederlage setzte sich die Truppe von Coach Jürgen Klinsmann in Columbus am Dienstag im zweiten direkten Duell in der Qualifikation für die WM-Endrunde 2018 in Russland deutlich mit 4:0 durch und ist damit in der Gruppe C wieder auf Aufstiegskurs.

Die US-Amerikaner halten nach vier von sechs Spielen bei sieben Punkten und zogen damit wieder an Guatemala (6) vorbei. Das noch ungeschlagene Trinidad und Tobago (10) ist nach einem 6:0-Kantersieg gegen St. Vincent/Grenadinen weiter Spitzenreiter. Die ersten beiden Teams der drei Gruppen schaffen den Sprung in die letzte Qualifikationsrunde. Die entscheidenden Partien finden im September statt.

"Die Einstellung war außerordentlich. Wir haben wunderbar mit der großartigen Kulisse harmoniert, die die Jungs von Beginn an gepusht hat", meinte Klinsmann nach der Partie, die der TV-Sender ESPN zuvor zum "wichtigsten Spiel seiner Amtszeit" erhoben hatte. Fünf Änderungen gegenüber dem Hinspiel hatte der US-Coach vorgenommen, Clint Dempsey (12.), Geoff Cameron (35.), Graham Zusi (46.) und Jozy Altidore (89.) machten den Heimsieg der spielstarken Gastgeber perfekt.

Klinsmann war noch nie zuvor so stark unter Druck gestanden wie vor dieser Partie. Während dem Spiel überquerte sogar ein Flugzeug das Stadion mit einem Banner, auf dem Klinsmanns Entlassung gefordert wurde. "Wir haben in dieser Drucksituation viel Herz und Charakter gezeigt", sagte Dempsey. Der Dortmunder Christian Pulisic wurde dank seiner Einwechslung in der Schlussphase mit 17 Jahren und 193 Tagen zum jüngsten Spieler der US-Fußball-Geschichte, der in einer WM-Quali zum Einsatz kam.

Mexiko bereits aufgestiegen
Mexiko sicherte sich mit dem vierten Sieg im vierten Spiel, einem 2:0 zu Hause gegen Kanada bereits das erste Aufstiegsticket in der Gruppe A. In der Gruppe B ist Costa Rica nach einem 3:0-Erfolg gegen Jamaika weiter in der Pole Position.

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