Bernhard Eisel belegte in dem von Thor Hushovd gewonnenen Massensprint des 20. und letzten Abschnitts von Sceaux-Antony nach Paris den siebenten Rang, Peter Wrolich landete an der zehnten Stelle. Hushovd, der schon den Prolog für sich entscheiden hatte, setzte sich vor dem dreifachen Etappensieger Robbie McEwen (AUS) durch.
Nach Prolog und 20 Etappen, insgesamt 3.657 Kilometern, hatte Phonak-Profi Landis 59 Sekunden Vorsprung auf seinen spanischen Ex-Teamkollegen Oscar Pereiro und 1:29 Minuten auf den Deutschen Andreas Klöden. Anders als in den vergangenen Jahren war es diesmal möglich, trotz eines schwarzen Tages in Paris auf dem Podest ganz oben zu stehen und die Siegesprämie von 450.000 Euro für die Team-Kassa einzufahren.
Mit zehn Führungswechseln und sieben verschiedenen Fahrern im Gelben Trikot bot die Tour viel Abwechslung. Nachdem am Tag vor dem Beginn die Top-Favoriten Ivan Basso und Jan Ullrich wegen abgeblicher Verwicklung in den spanischen Dopingskandal ebenso wie Francisco Mancebo von ihren Teams zurückgezogen worden waren und Alexander Winokurow keine Mannschaft mehr zur Verfügung hatte, wurde Landis der ihm zugedachten Rolle gerecht.
Für die Österreicher verlief die 93. Auflage zwiespältig. Ein Top-3-Platz, wie ihn 2005 Georg Totschnig (1.), Peter Wrolich (2.) und Bernhard Eisel (3.) geschafft hatten, war diesmal außer Reichweite. Sprinter Eisel platzierte sich achtmal unter den ersten Zehn. Georg Totschnig, der sich nach optimaler Vorbereitung eine Top-5-Platzierung in der Gesamtwertung zum Ziel gesetzt hatte, musste in den Alpen vor einer Bronchitis kapitulieren.
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