Brutal und wild entschlossen gingen Freitag drei Räuber vor, die ein Luxus-Uhrengeschäft in der Innsbrucker Altstadt überfielen: Das Trio zertrümmerte die Vitrinen, raffte in kürzester Zeit die Beutestücke an sich und verschwand. Die Vorgangsweise ähnelt jener, wie sie die berüchtigte "Pink Panther"-Bande öfters einsetzt.
Der Überfall passierte gegen 13.10 Uhr. "Die Täter haben offenbar beim Eingang geklingelt und dann massive Gewalt gegen die Einrichtung angewendet, auch einige Scheiben wurden zertrümmert", sagte Walter Pupp, Leiter der Kriminalabteilung beim LKA Tirol. Die Verkäuferin wurde vermutlich durch Glassplitter verletzt, sie wurde in die Klinik gebracht.
40 teure Uhren weg
Zur Beutehöhe konnte die Polizei vorerst nichts Genaues sagen. Fest steht, dass in dem Geschäft vor allem hochpreisige Uhren angeboten werden - rund 40 davon fielen den Gaunern in die Hände, sie unterhielten sich während der Tatausführung in ausländischer (möglicherweise osteuropäischer) Sprache. Die Alarmfahndung führte zu einem in der Angerzellgasse abgestellten Fahrzeug, mit dem die Gauner geflüchtet waren - es war zuvor gestohlen worden. Darin wurden Bekleidung und auch Werkzeug gefunden.
Täterbeschreibung
Der erste Täter ist 25 Jahre alt, 180 bis 190 Zentimeter groß und hatte dunkle kurze Haare. Bekleidet war er mit einer blauen Daunenjacke (links am Arm Symbol ähnlich der US-Flagge). Ein weiterer Täter ist 170 bis 180 Zentimeter groß, stämmig und trug eine dunkelgrüne Jacke. Im Herbst war das Geschäft von zwei Tätern auf ähnliche Weise überfallen und dabei eine Angestellte gewürgt worden. Erbeutet wurde aber nichts.













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