Glück gehabt

Sportgerichtshof reduziert Dopingsperre für Puerta

Sport
12.07.2006 17:18
Der argentinische Tennisprofi Mariano Puerta könnte seine Karriere doch noch fortsetzen. Der Internationale Sportgerichtshof CAS reduzierte die im Vorjahr vom Tennis-Weltverband ITF verhängte achtjährige Dopingsperre auf zwei Jahre.

Der 27-Jährige könnte am 5. Juni 2007 wieder auf den Tennisplatz zurückkehren.

Doping-Bestimmungen unklar
In seiner Urteilsbegründung verwies der Sportgerichtshof auf die unklare Rechtslage im Regelwerk des Tennis-Weltverbands und der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA). Für zwei "minder schwere" Doping-Delikte wie im Fall Puerta gebe es im Reglement keine verbindlichen Bestimmungen zum Strafmaß.

Puerta dopte mit Stimulanzmittel
Puerta war im Dezember 2005 von einem unabhängigen Schiedsgericht wegen Dopings für acht Jahre bis zum 4. Juni 2013 gesperrt worden. Der Argentinier war nach seinem verlorenen Endspiel bei den French Open am 5. Juni 2005 gegen den Spanier Rafael Nadal positiv auf das Stimulanzmittel Etilefrin getestet worden.

Nicht zum ersten Mal erwischt
Dem Südamerikaner drohte als Wiederholungstäter sogar eine Sperre auf Lebenszeit. Der damalige Weltranglisten-Dreizehnte war schon des Dopings mit Clenbuterol überführt und von Oktober 2003 bis Juli 2004 gesperrt worden.

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