Mi, 22. Mai 2019
29.01.2016 12:50

IS-Fan in Haft

Australier wollte mit Känguru-Bombe angreifen

In Australien sitzt ein 19-Jähriger seit zehn Monaten im Gefängnis, weil er in einem Chat über einen Anschlag mit einem Sprengstoff-bepackten Känguru spekulierte. Zudem soll er mit einem Freund die Köpfung eines Polizisten überlegt haben. Örtliche Medien berichten, der junge Mann sei im vergangenen April im Zuge von Terrorermittlungen in Melbourne festgenommen worden.

Gerichtsunterlagen zufolge tauschte sich Sevdet B. im Internet mit einem 14-jährigen Freund aus Großbritannien über die Idee aus, ein Känguru als Bombe zu missbrauchen. Am 20. März soll der Angeklagte seinem Freund ein Foto geschickt haben, dazu der Kommentar: "Schau, was ich habe, ahaha."

Zu ihren Plänen oder Fantasien gehörte demnach, ein Tier mit C4-Sprengstoff zu bepacken, mit dem Symbol der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat zu bemalen und auf eine Gruppe Polizisten loszulassen. "Ich würde liebend gern einige Polizisten ausschalten", schrieb B. laut Anklage. Ihm wird außerdem vorgeworfen, mit einem anderen Freund geplant zu haben, einen Polizisten anzufahren, zu köpfen und Umstehende mit dessen Dienstwaffe zu erschießen.

Bei einer Gerichtsanhörung bestritt Sevdet B. den Berichten zufolge, einen Anschlag an einem Gedenktag für getötete Soldaten geplant zu haben. Nach der Anhörung blieb B. dennoch in Haft, der nächste Termin wurde für den 3. Februar angesetzt. B. ist eine von fünf Personen, die im April wegen mutmaßlicher Planung eines Terroraktes am Gedenktag in Australien und Neuseeland festgenommen wurden.

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