28.01.2016 16:58 |

800.000-€-Sanierung

Sonnwendjochlift: Sommerstart wird zu Zitterpartie

Ob die Realität mit den ehrgeizigen Zielen Schritt hält? In Kramsach wurde am Donnerstag das Konzept für die rund 800.000 Euro teure Sanierung der Sonnwendjochbahn präsentiert. Die Hoffnung: Der betagte Einersessellift in den Rofan soll schon im Sommer wieder laufen. Der Zeitplan ist eng, weitere Hindernisse lauern.

Für den wahlkämpfenden neuen BM Bernhard Zisterer kommt die Einigung gerade recht - doch sie könnte sich als Boomerang erweisen, wenn der verheißene Neustart doch nicht klappt.

Fixiert ist, dass Gemeinde Kramsach, TVB, Bergbahnen Alpbach und Regionsgemeinden je 200.000 Euro zur Sanierung beisteuern.

"Es ist der einzige Lift zwischen Kufstein und Innsbruck, der in die nördlichen Kalkalpen führt", unterstrich Zisterer. Vorerst zahlen Kramsach und die Bergbahn jeweils 50.000 Euro für die Planungen.

"Freudentag für die ganze Region"

Alois Margreiter vom Planungsverband der zehn Gemeinden strahlte über das ganze Gesicht: "Ein Freudentag für die ganze Region." Doch apropos Region: Hier liegt ein weiterer Stolperstein, denn die Gemeinderäte müssen (nach den Wahlen) die nötige Finanzspritze erst absegnen.

Die Zeit drängt, doch Georg Zepharovich (Leiter Seilbahnrecht des Landes) sieht kein unüberwindbares Problem: "Wenn Geld und Elan vorhanden sind, dann ist das von behördlicher Seite gesehen möglich."

Neubau im Jahr 2020?

Die Sanierung ist nur eine Lösung bis 2020 (Ablauf der Konzession). Danach, so waren sich alle einig, müsse ein Neubau her. "Wir haben jetzt fünf Jahre Zeit darüber nachzudenken", erklärte Johannes Duftner, Obmann des TVB Alpbachtal Seenland. Details (Sommer- oder auch Winterbetrieb, Trassenführung) sind noch offen.

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