Am Dienstag fanden Ermittler die Leiche von Johanna G. im Wald. Ein Cobra-Beamter steht im Verdacht, für den Tod der 34-Jährigen verantwortlich zu sein – das Obduktionsergebnis ist bisher nicht öffentlich. Jetzt wurde über ihn Untersuchungshaft verhängt. In U-Haft bleibt auch der Verdächtige im Fall Stefanie P.
Im Fall der toten 34-jährigen Steirerin ist am Donnerstag bei der Haftprüfungsverhandlung für den 30-jährigen Verdächtigen die Untersuchungshaft verhängt worden – wegen Verdunkelungs- sowie Tatbegehungsgefahr, hieß es seitens der Staatsanwaltschaft Graz.
Außerdem haben die Ermittler bereits ein vorläufiges Obduktionsergebnis der Gerichtsmedizin erhalten. Details daraus werden vorerst aber wegen der erst anlaufenden Erhebungen nicht bekannt gegeben.
Die 34-Jährige war am Freitag nach einem Treffen mit dem Beamten spurlos verschwunden. Am Montag wurde der 30-Jährige festgenommen, da er sich bei der Befragung durch die Kriminalpolizei in Widersprüche verstrickt und auch falsche Angaben gemacht hatte. Als sich der Verdacht gegen ihn immer mehr erhärtete, gestand der Mann am Dienstag, dass die Vermisste tot ist und er damit im Zusammenhang stehe. Er habe die sterblichen Überreste noch am Freitag in einem Waldstück nahe seinem Elternhaus vergraben.
Warten auf das Obduktionsergebnis
Die Leiche wurde am Dienstag von den Ermittlern gefunden. Laut dem Umfeld der Toten soll sie schwanger gewesen sein. Auch dazu gab es trotz des vorläufigen Obduktionsergebnisses keine Auskunft der Staatsanwaltschaft. Details wolle man aus taktischen Gründen noch zurückhalten. Der Verdächtige hatte zwar Angaben zu den Todesumständen der 34-Jährigen gemacht, doch diese werden erst überprüft und könnten auch einfach nur Schutzbehauptungen sein.
Haftprüfungsverhandlung bei Verdächtigem im Fall Stefi
Auch im Fall von Stefanie P. gibt es ein Update: Der Ex-Freund der 31-jährigen, getöteten Influencerin aus Graz muss weiterhin in Untersuchungshaft bleiben. Die Haftprüfungsverhandlung hatte am Donnerstag stattgefunden, bestätigte Christian Kroschl, Sprecher der Staatsanwaltschaft Graz. Der Mann soll seine frühere Lebensgefährtin im November des Vorjahres erwürgt, in einen Koffer gepackt und in seinem Heimatland Slowenien verscharrt haben.
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