So, 26. Mai 2019
15.01.2016 21:50

Neue ÖVP-Pläne

Sorge vor großem Flüchtlingslager an Grenze

Nach der Ankündigung der ÖVP, in der Flüchtlingsfrage die Schrauben anzuziehen, sind die genauen Auswirkungen auf das steirische Grenzland noch nicht absehbar. In Spielfeld herrscht Sorge darüber, dass man zur "Wartezone" für Tausende Gestrandete werden könnte. Konkrete Pläne fehlen derzeit aber noch.

Scharfe Töne kommen aktuell aus dem Innenministerium: "Ab Ende der kommenden Woche werden wir rigoros zurückweisen", sagt ein Sprecher von Ministerin Johanna Mikl-Leitner. Gemeint sind damit vor allem Migranten, die sich nicht ausweisen können oder falsche Angaben zu ihrer Herkunft machen.

Der steirische FPÖ-Chef Mario Kunasek fühlt sich angesichts der ÖVP-Ankündigungen in seinem Asyl-Kurs bestätigt: "Schön langsam kommt auch die Bundesregierung in der Realität an. Man hat unsere Warnungen jedoch zu lange ignoriert!"

"Keine konkreten Vorstellungen"
Die ÖVP plant ja, eine Obergrenze für Asylwerber in Österreich einzuführen. Sollte diese erreicht sein, könnten Tausende in "Wartezonen" untergebracht werden. Wird das steirische Grenzland also bald zum riesigen Flüchtlingslager?

"Wir haben noch keine konkrete Vorstellung, wie das aussehen könnte", ist der Straßer Bürgermeister Reinhold Höflechner skeptisch. Grundsätzlich begrüßt er aber die neue Linie seiner Bundespartei: "Es müssen endlich Kontrollen durchgeführt werden."

Wartezone nicht zwangsläufig in Spielfeld
Im Innenministerium versucht man in der Causa den Ball noch flach zu halten: Solche Zonen müssten nicht zwangsläufig in Spielfeld bzw. in der Steiermark errichtet werden.

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