Mi, 22. Mai 2019
12.01.2016 07:10

Weltweite Trauer

David Bowie wird mit Konzert in New York geehrt

Pop-Ikone David Bowie, der am Sonntag überraschend im Alter von 69 Jahren verstorben ist, wird mit einem Konzert in der New Yorker Carnegie Hall geehrt. Die bereits seit Monaten geplante Veranstaltung wurde Montagfrüh offiziell bekannt gegeben, kurz bevor Bowies Manager den Tod des Stars öffentlich machte.

Auf dem Konzert am 31. März sollen Künstler auftreten, die von dem vielseitigen britischen Musiker beeinflusst wurden. Michael Dorf, der das Konzert nach eigenen Angaben seit sechs Monaten organisiert, sprach von einem "traurigen Zufall". Die Tickets für das Konzert, auf dem die flamboyante Popsängerin Cyndi Lauper und der Rockmusiker Perry Farrell auftreten sollen, waren rasch ausverkauft. Auch Bowies langjähriger Manager, Tony Visconti, die Soulsängerin Bettye Lavette und der Rocker Robyn Hitchcock werden bei der Show erwartet.

Der Tod Bowies kam überraschend, da er seine 18-monatige Krebserkrankung weitgehend geheim gehalten hatte. Erst am Freitag war zu seinem 69. Geburtstag das neue experimentelle Album "Blackstar" erschienen. Der Rock- und Popmusiker prägte nicht nur über Jahrzehnte die Musikszene, sondern gab auch wichtige Impulse für Mode und Theater. So schrieb er die Musik für das Theaterstück "Lazarus", das derzeit in New York läuft.

Weltweite Trauer um Ausnahmetalent
Wegen seiner Popularität trauert derzeit die ganze Welt um das Ausnahmetalent. So versammelten sich Montagabend spontan Hunderte Fans an Bowies Geburtsort im Londoner Stadtteil Brixton. Sie legten Blumen vor dem Wandgelände nieder, das den Musiker mit seinem berühmten Blitz-Makeup zeigt.

Viele Fans hoben die Bedeutung Bowies in ihrem Leben und für ihre Zeit hervor. "Er war solche ein erstaunlicher Mensch. Er steht für meine Jugend und die Infragestellung von Genderstereotypen", sagte der 66-jährige Charlie Rice. "Für Schwule war er ein Leitstern, der uns Hoffnung gab." Auch in Berlin und New York versammelten sich zahlreiche Menschen an seinen früheren Wohnorten.

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