Schlimme Unwetter

Spur der Verwüstung quer durch Österreich

Quer durch Österreich tobte von Mittwochabend bis Donnerstag ein mächtiger Sturm. Auf seiner Spur der Verwüstung warf er sogar Sportflugzeuge um, deckte ganze Hochhausdächer ab und löste gewaltige Muren aus. Stellenweise lag der Hagel so hoch, dass Schneepflüge ausrücken mussten.

Das Unwetter forderte einen Toten. Zehntausende Helfer waren im Einsatz - sie mussten Keller auspumpen, Dämme sichern und Lenker befreien, die in ihren Autos eingeschlossen waren.

Im Sekundentakt zuckten vom Himmel über Österreich die Blitze. Wolkenbruchartig kam der Regen vom Himmel. Und mit ihm der Hagel. Bei Gosau löste das eine Mure aus, die die Gosauseestraße auf hundert Metern einen halben Meter hoch verschüttete. Am Vorderen Gosausee waren dadurch mehrere Personen und Fahrzeuge eingeschlossen, konnten auch telefonisch nicht erreicht werden. Es waren aber alle unversehrt. Am Attersee rissen die Sturmböen mindestens zwölf Boote los - Wasserretter fingen sie wieder ein.

Überflutungen gab es auch in den Bezirken Kirchdorf und Steyr-Land. Allein in Maria Neustift mussten acht Keller ausgepumpt und die Höfe vom Schlamm gereinigt werden. In Ried setzte Blitzschlag den Dachstuhl eines Wohnhauses in Brand, in Wr. Neustadt einen Reitstall.

 

 

 

Foto: Feuerwehr Maria Neustift

Mittwoch, 23. Juni 2021
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