Von Opa gerettet

Kleines Mädchen stürzt durch Eisbader-Loch in See

Oberösterreich
26.01.2026 08:00

Ein Eislauf-Ausflug zum Höllerersee in Sankt Pantaleon (OÖ) hätte am Wochenende für ein junges Mädchen und seine Familie beinahe in einer Tragödie geendet. Denn plötzlich stürzte das Mädchen in ein für das Eisbaden geöffnete Loch und drohte im kalten Wasser zu versinken.

„Gott sei Dank wurde der Vorfall sofort bemerkt. Ohne zu zögern, eilten Beobachter dem Mädchen zu Hilfe. Auch der Großvater des Kindes handelte geistesgegenwärtig und konnte seine Enkelin aus dem Wasser retten. Ich danke allen Rettern ausdrücklich für das rasche und vorbildliche Eingreifen“, zeigt sich St. Pantaleons Bürgermeister Walter Hartl in den sozialen Medien emotional.

Appell an Wintersportler
Er nimmt den aktuellen Vorfall aber auch als Warnung zum Anlass und richtet einen Appell an die Eisbader: „Bitte sichert eure Einstiegsstellen nach den geltenden Vorschriften und Empfehlungen so ab, dass derartige Unfälle vermieden werden können! Es ist keinesfalls notwendig, dass jede Person ihr eigenes Loch schlägt oder schneidet — umso wichtiger ist eine klare, gut sichtbare und sichere Absicherung.“

Dem Mädchen wünscht der Ortschef „von Herzen alles Gute“ und hofft, dass es keine Verletzungen davongetragen hat.

Nach dem Vorfall wurde das Loch gesichert und abgedeckt.
Nach dem Vorfall wurde das Loch gesichert und abgedeckt.(Bild: zVg)
Die Einstiegsstelle ist deutlich sichtbar.
Die Einstiegsstelle ist deutlich sichtbar.(Bild: zVg)

Beim Eislaufen schwer gestürzt
Es war übrigens nicht der einzige brenzlige Vorfall an einem zugefrorenen See an diesem Wochenende. Am Grabensee – im Grenzgebiet zwischen OÖ und Salzburg – kam ein Eisläufer zu Sturz, verletzte sich an der gefrorenen Seeoberfläche, konnte diese nicht mehr selbstständig verlassen. Wasserretter transportierten den Verletzten vom Ufer, er kam mit Schnittverletzungen ins Spital.

„Krone“-Kommentar
Aufeinander Rücksicht nehmen

„Es gibt keine Freiheit ohne gegenseitiges Verständnis.“ Der Urheber dieses Spruches ist zwar – so sagt es zumindest das Internet – unbekannt, aber er hat schon etwas Wahres, wie der aktuelle heiße „Kampf“ um das kalte Eis auf so machen See zeigt.

(Bild: Krone KREATIV, Alexander Schwarzl, Markus Wenzel)

Da gibt’s jene, die sich freuen, endlich wieder einmal über zugefrorenes Natureis zu gleiten, und dann gibt’s die anderen, die das Eis brechen, um sich in die „Fluten“ zu stürzen. Mit Rücksicht und etwas Hausverstand geht sicher beides, ohne sich gegenseitig in Gefahr zu bringen oder gar zu streiten – genießen wir doch einfach gemeinsam die Natur.

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