Nun werden in der Grazer Kirchner Kaserne also doch Asylwerber untergebracht - eine Verordnung von Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (VP) macht es möglich. Bis zu 450 Asylwerber können untergebracht werden. Von der steirischen FP kommt heftige Kritik. Zum Verkauf steht die Kaserne weiter.
Zumindest 9,5 Millionen Euro will der Bund durch den Verkauf der Kirchner Kaserne erlösen - bis es so weit ist (die Ausschreibung läuft bis 11. März ) werden dort Flüchtlinge untergebracht - in Absprache mit Verteidigungsminister Gerald Klug (SP). Die Verordnung der Innenministerin ist in Kraft - und gilt für sechs Monate. Wie es danach weiter geht, hängt von den Verkaufsgesprächen ab. Bis zu 450 Flüchtlinge (auch in Containern), heißt es seitens des Innenministeriums, können in der Kaserne untergebracht werden. Der Platz würde dringend benötigt. Wann und ob die Kapazität ausgeschöpft wird ist derzeit noch offen.
Der Grazer FP-Chef Mario Eustacchio und der steirische FP-Chef Mario Kunasek üben Kritik: "Die Kaserne ist durch die dichte Besiedelung ein denkbar schlechter Standort. Es steht zu befürchten, dass das Quartier auch nach Ablauf der sechs Monate bestehen bleibt. Graz hat ohnehin zu viele Flüchtlinge."
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