Di, 18. Dezember 2018

Nordische Kombi

19.12.2015 17:23

ÖSV-Asse bei Triplesieg von Norwegen geschlagen

Die österreichischen Kombinierer haben die erste Chance auf Weltcup-Spitzenplätze vor Heimpublikum nicht nützen können. Lukas Klapfer wurde am Samstag in Ramsau Zehnter, Weltmeister Bernhard Gruber landete bei einem norwegischen Dreifachsieg an der zwölften Stelle. Am Sonntag steht am naturschneelosen Fuß des Dachsteins ein weiterer Normalschanzenbewerb mit 10 km Langlauf auf dem Programm.

Der erste Wettkampf wurde bei frühlingshaften Kunstschneebedingungen im Massensprint einer großen Gruppe entschieden, in dem sich die Österreicher nicht entscheidend in Szene setzen konnten. "Dass wir keinen vorne dabei haben, ist schade. Der Killerinstinkt hat gefehlt. Da muss man sich besser durchsetzen", merkte ÖSV-Cheftrainer Christoph Eugen kritisch an. Lob hatte er für die Laufleistungen von Wilhelm Denifl (15.), Philipp Orter (16.) und Sprungspezialist Fabian Steindl (20.) übrig.

Klapfer und Gruber waren auf den Rängen acht und neun mehr als eine Minute hinter dem überlegenen Zwischenführenden Jarl Magnus Riiber in die Loipe gegangen. Während der erst 18-jährige Norweger eine Sekunde hinter seinen zeitgleichen Teamkollegen Magnus Moan und Magnus Krog Dritter wurde, gab es für die ÖSV-Asse in der Schlussphase nichts zu holen.

Gruber (6,5 Sekunden zurück) ging aus dem "Gemetzel" wie der bisherige Weltcupspitzenreiter Fabian Rießle (9.) und sein deutscher Landsmann Eric Frenzel (7.) als Verlierer hervor. "Ich habe eine gescheite 'Tetschn' bekommen, die ersten drei Runden habe ich mich recht gut gefühlt, aber dann ist die Post abgegangen", sagte der Salzburger.

Er sei leider noch nicht in der Form, um den Schnellsten die Stirn zu bieten. "Den Punch der Norweger heißt es wiederzuerlangen. Ich muss noch was aufholen im Laufen, mit der Vorbereitung kann ich mir das auch nicht erwarten", erklärte Gruber. Dennoch gehe er mit positivem Gefühl in den Sonntag-Bewerb, versicherte der beim Saisonauftakt in Norwegen zweimal viertplatzierte Weltmeister.

Klapfer mit Top-Ten-Platz zufrieden
Klapfer, der in Lillehammer einmal Dritter geworden war, äußerte sich nicht so unzufrieden wie sein erfolgsverwöhnterer Teamkollege. "Ich habe gesagt, Top Ten ist ein gutes Ergebnis, dabei bleibe ich. Ich bin knapp dran. Natürlich hätte es besser laufen können, das hat man bei Moan gesehen, der ist von hinten gekommen und durchmarschiert. Es war insgesamt einfach ein Massaker, wenn du es überlebt hast bis du am Stockerl und sonst halt irgendwo", meinte der Lokalmatador. Mit einem besseren Sprung sei im zweiten Wettkampf aber sicher noch mehr drinnen, betonte Klapfer.

Moan (20. nach dem Springen) feierte indes nach wieder einmal überragender Laufleistung in einem Fotofinish-Entscheid vor Krog, der sich mit dem Weltcupführungstrikot trösten darf, seinen bereits vierten Erfolg in Ramsau. Es war der insgesamt 25. Weltcupsieg für den 32-Jährigen. Junioren-Weltmeister Riiber stand dagegen beim erst sechsten Weltcupeinsatz schon zum zweiten Mal nach Seefeld im Jänner am Stockerl. Sein steirischer Sprungtrainer Nik Huber erwartet sich von Riiber in Zukunft noch viele weitere Großtaten. "Er hat im Laufen einen großen Schritt gemacht, und auf der Großschanze holt er noch viel mehr Zeit heraus", sagte Huber.

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