"Fürs Erste gibt es für die Tour kein Problem mit Ullrich", sagte Tour-Sprecher Philippe Soudres. Ullrich war von der spanischen Zeitung "El Pais" mit dem spanischen Doping-Skandal in Verbindung gebracht worden war.
"El Pais" hatte am Montag berichtet, dass auch Ullrich ins Visier der spanischen Doping-Fahnder geraten sei. Im Zusammenhang mit präparierten Blutkonserven seien die Codenamen "Jan" und "Hijo Rudicio" (Rudis Sohn) aufgetaucht, die den 32-jährigen Deutschen und seinen langjährigen Betreuer Pevenage belasten.
Im Mittelpunkt des spanischen Skandals, in dem gegen 58 Fahrer ermittelt wird, steht seit der Verhaftung von Teamchef Manolo Saiz von Astana-Würth bzw. dessen Vorgänger-Team Liberty Seguros. Die Equipe um den Kasachen Alexander Winokurow ist inzwischen von der Tour de France zu einem Startverzicht aufgefordert worden, will aber vor dem Internationalen Sportgerichtshof eine Teilnahmeerlaubnis erzwingen.
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