Zu den Hausdurchsuchungen durch steirische Finanzbehörden war es nach einer anonymen Anzeige gekommen. Das große Problem für Sturm ist, dass die Ermittlungen nach der Razzia womöglich mehrere Wochen dauern könnten, die Bundesliga 2006/07 jedoch schon Mitte Juli beginnt. Wegscheider zeigte zwar Mitgefühl mit der Mannschaft von Präsident Hannes Kartnig, betonte jedoch: "Für den Verein ist es sehr unangenehm, wenn derartige Sachen passieren. Ich muss jedoch diese Klausel in den Vertrag einbauen, da ich nicht weiß, welche Ergebnisse diese Untersuchungen bringen. Das ist eine Verpflichtung."
Der SK Sturm Graz hatte am Dienstag ungebetenen Besuch von der Finanzbehörde bekommen - in Champions-League-Zeiten sollen Steuern hinterzogen worden sein. Sowohl in Kartnigs Privatvilla als auch an vier anderen Adressen wurden Hausdurchsuchungen durchgeführt und belastendes Material beschlagnahmt.
Es geht um Schwarzgeld-Zahlungen
Kartnig gab bekannt, es gehe "um Lohnsteuer, wir hätten in der Champions-League-Zeit schwarz ausgezahlt." Allerdings dementierte er die Vorwürfe. "Ich kann von mir aus ausschließen, dass da was war", sagte der Klub-Präsident.








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