"Wir haben einen Trainer gesucht, der zu unserer Vereinsphilosophie passt, der sich zu hundert Prozent mit uns identifizieren kann", meinte Ried-Manager Stefan Reiter zur Bestellung. Neo-Coach Kraft selbst freut sich "mit einer intakten Mannschaft zu arbeiten, die mit Selbstvertrauen in die neue Aufgabe geht".
Der 47-jährige Tiroler tritt im Innviertel ein schweres Erbe an, Hochhauser verabschiedete sich mit Platz vier aus Ried, ein UEFA-Cup- Startplatz ging nur knapp gegenüber dem Lokalrivalen Pasching verloren. Eine Messlatte, die für Kraft jedoch Ansporn ist. "Die Aufgabe reizt mich. Obwohl die Latte hoch liegt: Warum sollten wir nicht nach oben blicken", meinte Kraft.
"Gewisse Feinheiten" will der Tiroler noch verbessern. "Ried spielt auf einem hohen Niveau, aber es sind noch Reserven da. Sicher ist es schwer, die Erfolge des abgelaufenen Jahres zu wiederholen, aber warum soll ich die Erwartungen bei mir und den Spielern niedrig halten."
In Ried erwartet man sich auch unter dem Tiroler eine Fortsetzung des Erfolgslaufs. "Er soll das Team führen. Wir wollen Highlights setzen, wenn möglich unserer Heimserie halten, für die eine oder andere Überraschung sorgen und in der Liga mit dabei sein", meinte Reiter. Am 6. Juni ist Trainingsbeginn, Kraft will schon vorher mit seinen Co-Trainern die Zukunftspläne abstecken.








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