Gleich beim ersten Angriff Arsenals hatten viele schon den Torschrei auf den Lippen: Nach 2:30 Minuten spitzelte sich Henry den Ball an Marquez vorbei, der herausstürzende Keeper Valdes lenkte den Schuss noch in den Corner. Eckball, wieder bekam Henry die Kugel, zog vom Strafraumeck ab, erneut hielt Valdes.
Die Doppelchance zeigte Wirkung bei Barcelona: Nur langsam kam Spaniens Meister in Schwung, auch Ronaldinho gelang wenig. Bis zur 18. Minute: Da überlistete er mit einem "Zuckerpass" auf Eto'o die Arsenal-Abwehr, Jens Lehmann stürmte heraus, erwischte Eto'o knapp außerhalb der Strafraumgrenze. Rot für den deutschen WM-Keeper, für ihn kam der Spanier Almunia.
Führungstor in Unterzahl
Doch wer geglaubt hatte, dass die Partie damit zugunsten Barcelonas gelaufen sei, der irrte: Arsenal hielt dagegen – und kam nach 37 Minuten sogar zu Führung: Freistoß Henry, in der Mitte schraubte sich Campbell hoch und nickte ein.
Erst in der Nachspielzeit von Hälfte eins musste sich Almunia erstmals auszeichnen, er lenkte den Schuss von Eto'o mit den Fingerspitzen noch an die Stange.
Fünf Minuten entscheiden Partie
Arsenals Abwehrriegel heilt auch nach der Paus lange, Thierry Henry hätte alles entscheiden können, als er alleine auf Valdes zulief, den Tormann jedoch anschoss (69.)…
Wenig später war es mit Arsenals Torsperre vorbei: Eto'o bezwang nach Vorarbeit von Larsson Almunia mit einem Schuss ins kurze Eck (76.) – das erste Gegentor für die Londoner nach 995 Minuten. Und nur fünf Minuten später traf Belletti nach Larsson-Pass durch die Beine von Almunia.








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