22.03.2006 19:59 |

Ausgerutscht

Pfeifer bei Eiskunstlauf-WM draußen

Für Österreichs Olympiastarter Viktor Pfeifer ist die Eiskunstlauf-WM in Calgary schon vor der Kür am Donnerstag beendet. Der gesundheitlich angeschlagene Vorarlberger scheiterte am "Cut" der Top 24 nach dem Kurzprogramm und schied als 26. aus.

Für Pfeifer lief die WM nicht nach Wunsch, weil der 18-Jährige schon etwas angeschlagen nach Calgary gereist war und sich sein Gesundheitszustand mehr und mehr verschlechterte. Der Olympia-22. war schon nach der Qualifikation mit seinen Kräften am Ende gewesen.

Wer soll Titelverteidiger Lambiel schlagen?
Der Schweizer Titelverteidiger Stéphane Lambiel weist vor der abschließenden Kür einen Vorsprung von 3,16 Punkten auf den überraschenden Japaner Nobunari Oda auf. Weitere 0,12 Punkte dahinter folgt der französische EM-Dritte Brian Joubert, der den zweiten Wettkampfteil als fehlerfreier "James Bond" für sich entschied. Das Top-Trio dürfte die Medaillen unter sich ausmachen, denn der auf Rang vier liegende Kanadier Jeffrey Buttle hat schon einen beachtlichen Rückstand (6,58 Punkte) auf das Podest.

Obwohl Oda - der Junioren-Weltmeister von 2005 nimmt erstmals an der Elite-WM teil - auf dem zweiten Platz klassiert ist, kann im Normalfall nur Joubert den Schweizer vom Thron stoßen. Der Japaner, der am Samstag 19 Jahre alt wird, besitzt (noch) nicht das technische Rüstzeug, um Lambiel zu bezwingen. Allerdings fiel Joubert bei den vergangenen vier internationalen Meisterschaften jeweils in der Kür zurück, was nicht für die Nervenstärke des Franzosen spricht.

So oder so kann sich Lambiel eigentlich nur selbst schlagen. Gelingt dem 21-Jährigen eine ähnliche Vorstellung wie in der Qualifikation, die er klar dominiert hat, ist dem Olympia- und EM-Zweiten die erneute WM-Goldmedaille nicht zu nehmen.

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