Mi, 20. März 2019
26.03.2015 09:23

Vierbeinige Helden

ÖRD will bald Rettungshunde in Kärnten ausbilden

Der Geruchssinn von Hunden ist enorm: Die Vierbeiner werden dazu eingesetzt, Geld, Zigaretten, Schimmel oder sogar Krebs zu erschnüffeln. Suchhunde können vermisste oder verschüttete Personen schnell auffinden. Der Österreichische Rettungsdienst plant, in Kärnten eine Einsatzgruppe für Rettungshunde zu gründen.

Viele Menschen sind sich nicht bewusst, welche Leistung Hunde über ihren Geruchssinn erbringen können. Die Ausbildung zum Rettungshund ist für Mensch und Tier eine sinnvolle Arbeit. Interessierte sind am 11. und 12. April eingeladen, sich bei einem Schnupperwochenende beim ÖRD-Ausbildungszentrum in Wernberg zu informieren. "Jeder, der gemeinsam mit seinem Vierbeiner Menschenleben retten will, ist am Schnupperwochenende herzlich eingeladen", erklärt Karlheinz Riesenberger, Präsident der Bundesorganisation.

Ausbildung ab dem Welpenalter
Der gemeinnützige Verein arbeitet ehrenamtlich und ist auf Spenden angewiesen. Riesenberger: "Es gibt nie genug gut ausgebildete Rettungshunde." Jede Rasse und auch Mischlinge sind willkommen, ideal ist eine Schulterhöhe um 35 Zentimeter. "Ab einem Alter von zehn Wochen werden bei uns Hunde ausgebildet – je früher man den Spieltrieb ausnützt, desto besser", erklärt Riesenberger, der bereits rund 50 Rettungseinsätze geleitet hat.

Im ÖRD-Ausbildungszentrum in Wernberg kann man sich und seinen vierbeinigen Liebling auf die Eignung als Hundeführer und Rettungshund testen lassen. Die Ausbildung umfasst zwei Mal die Woche Training. Riesenberger: "Nach rund zwei Jahren kann man die international anerkannte Prüfung ablegen."

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