Sa, 23. März 2019
10.03.2015 20:04

Auffälliger Besucher

Glockner-Webcam zeigt Raubtier in Fusch

Ist es tatsächlich ein "Glockner-Wolf"? Auf einer Panorama-Aufnahme aus der Webcam am Fuscher Törl tauchte Montagnachmittag ein auffälliger Gast auf. Möglich ist, dass ein Wolf auf seiner Wanderschaft Salzburg durchstreift. Erst letzten Sommer hatte ein Artgenosse in St. Gilgen Schafe gerissen.

Ein Tier mit kräftigem Körperbau auf mehr als 2000 Meter Seehöhe mitten im Schnee, entdeckt auf dem Webcam-Bild: "Dass es sich um einen Hund handelt, ist sehr unwahrscheinlich", glaubt GROHAG-Direktor Johannes Hörl. Zudem war sein Mitarbeiter Peter Eder jetzt drei Tage auf der Edelspitze unterwegs und bemerkte auch auffällige Spuren. Einen Hund als Begleiter eines Skitourengehers schließt er aus: "Wir waren völlig alleine." Tierexperten zweifeln aber. Aus der Entfernung ist ein Urteil schwer abzugeben. Die gebogene Schwanzhaltung spreche nicht für einen Wolf.

Zwischenfall erst im Vorjahr
Fest steht: Die seltenen Raubtiere legen auf ihrer Wanderschaft viele Kilometer zurück. "Sie breiten sich wieder aus. Wir sind von verschiedenen Populationen eingekesselt", weiß Nationalpark-Direktor Wolfgang Urban. In Slowenien und Kroatien leben an die 4000 Wölfe, auch in den Westalpen sowie in den Karpaten sind sie wieder heimisch geworden. Erst vergangenen Sommer sorgte ein Zwischenfall in St. Gilgen für Aufsehen: Ein männliches Tier riss vier Schafe. Gewebe-Proben belegten das danach auch.

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