Streit an Schule

Verachteter Direktor wird jetzt zwangsversetzt

Übergangslösung im Streit um den ungeliebten Direktor der VS 2 in Linz: LH Josef Pühringer teilte der Elternvertretung der Schule bei einem Treffen mit, dass der Schulleiter für ein Jahr versetzt werde. Ein Etappensieg, denn gegen seinen Willen kann der 53-Jährige nur befristet einer anderen Schule zugeteilt werden.

"Ich habe vollstes Verständnis für das Problem dieser Eltern und Lehrer, aber das Schulrecht ist ein fixer Rahmen. Dennoch haben wir eine Lösung gefunden, auch wenn diese einen Schönheitsfehler hat", so Landeshauptmann Josef Pühringer am Dienstagnachmittag bei seinem Treffen mit den Elternvertretern der VS 2 in Linz. Diese rebellieren gegen den Direktor, der bereits mehrere Lehrer vertrieben habe. Der Schulleiter, der sich derzeit im Krankenstand befindet, wird ab dem Tag seiner Gesundschreibung vom Landesschulrat einer anderen Schule dienstzugeteilt. Diese Schule ist bereits informiert, der 53-Jährige wird dort administrative Tätigkeiten ausüben.

Versetzung auf ein Jahr befristet
Rechtlich ist so eine Versetzung jedoch auf ein Jahr befristet, außer sie ist in seinem Sinne. In dieser Zeit will man Gespräche mit dem Pädagogen führen, wie in Zukunft alle Beteiligten zufrieden gestellt werden können. Leiten wird die Volksschule in der Zwischenzeit die Direktorin Anna Doberer-Ilsinger. Landesschulratspräsident Fritz Enzenhofer lobt die Elternvertreter: "Sie waren sehr einsichtig, was unsere rechtlichen Möglichkeiten angeht. So können wir in einem positiven Klima an der Situation weiterarbeiten."

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