Hosp verwies Doppel-Olympiasiegerin Michaela Dorfmeister um 0,27 Sekunden auf Rang zwei, Dritte wurde die Deutsche Martina Ertl-Renz.
Krimi um Gesamt-Weltcup
Die Entscheidung fiel 15 Sekunden nach dem Start von Anja Pärson: Die Schwedin verpasste auf ihrer Hauspiste ein Tor. Damit waren ihrer kroatischen Konkurrentin Tür und Tor geöffnet.
Kostelic benötigte nach Pärsons Ausrutscher nur mehr mindestens Platz vier, um sich die große Kugel zu sichern. Die Entscheidung fiel beim Lauf von Alexandra Meißnitzer, die als Vorletzte startete: Bis zur letzten Zwischenzeit war sie vor der Kroatin platziert, aber im Schlussabschnitt riss sie noch drei Zehntel auf und rutschte hinter Kostelic. Damit war der Gesamt-Weltcup zu Gunsten der 24-Jährigen entschieden.
"Ich bin ein bisschen zu direkt gefahren und bin zu spät gekommen", erklärte Pärson. "Ber ich bin nicht enttäuscht - dafür bin ich heuer zu oft ausgeschieden. Für mich zählten die Olympischen Spiele, und da habe ich meine Ziele erreicht." In Turin durfte sie über Slalom-Gold und zwei Bronzemedaillen jubeln.
Rotweißroter Doppelsieg
Zum krönenden Abschluss lieferte Michaela Dorfmeister in ihrem letzten Super G einen großartigen Lauf und reihte sich hinter der Überraschungs-Siegerin Nicole Hosp auf Platz zwei ein. Dass der tatsächlich ein Traumlauf gelang, wurde Hosp erst mit Fortdauer des Rennens bewusst. „Der Kurs war brutal schwer und ich hatte eigentlich kein gutes Gefühl. Erst als ich die anderen fahren sah, wusste ich, dass die Zeit nicht so schlecht sein konnte.“
Michaela Dorfmeister war bereits zuvor als Super-G-Weltcupsiegerin festgestanden.
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