Mateschitz beleidigt

Nazi-Plakate in Aue: Fans droht Strafverfahren

Sport
11.02.2015 12:41
Wegen der Plakate mit Nazi-Vergleichen beim deutschen Zweitligaspiel des FC Erzgebirge Aue gegen RB Leipzig haben die Chemnitzer Polizei und die Staatsanwaltschaft eine Voruntersuchung eingeleitet. Derzeit werde gegen unbekannt ermittelt, hieß es am Mittwoch von der Polizeidirektion. Sollte sich ein Verdacht erhärten, kann ein Ermittlungsverfahren eingeleitet werden.

Zudem droht Aue auch Ärger mit Sponsoren – Vorstandsmitglied Andre Leonhardt von der Erzgebirgssparkasse sagte etwa, er sei "verärgert und empört" über die Vorkommnisse im Stadion. Zwar sei er froh, dass der Verein sich schnell und entschieden distanziert hätte, aber wenn es weitere derartige Entgleisungen gebe, überlege man sich weitere Schritte.

Laut Paragraf 9 der Rechts- und Verfahrensverordnung des DFB droht Aue eine Geldstrafe von bis zu 150.000 Euro. In schwerwiegenden Fällen können auch Geisterspiele und Punkteabzüge verhängt werden.

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(Bild: KMM)



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