Drei zeitgleiche Siegerinnen in einem Weltcup-Rennen der Damen hat es zuvor erst einmal gegeben: beim Riesentorlauf in Sölden im Jahr 2002, als Niki Hosp mit zwei Konkurrentinnen ganz oben auf dem Siegerpodest stand.
Dorfmeisters nächster Coup
Hosp schaffte es am Freitag nur auf Rang 14, dafür lächelte aber Michi Dorfmeister vom Siegerfoto. Die Niederösterreicherin, die bei den Olympischen Spielen in Turin zwei Goldmedaillen einfuhr, muss zwar ihren Hafjell-Sieg mit der Schweizerin Nadia Styger und der US-Amerikanerin Lindsey C. Kildow teilen, jubelt dafür aber als einzige Läuferin über den Sieg in der Disziplinenwertung des Super-G.
Superstarkes Finish
Dabei hatte es für Michaela Dorfmeister, die mit Startnummer 30 ins Rennen ging, anfangs gar nicht so gut ausgesehen. Bei der oberen Zwischenzeit lag sie 0,20 Sekunden zurück, im Mittelteil gar 0,25 Sekunden. Mit einem gewohnt starken Finish holte Dorfi aber die Kastanien noch aus dem Feuer und schob sich in einer Zeit von 1:18,65 Minuten auf Platz 1. Was für eine sensationelle Saison von Dorfmeister! Zu schade, dass sie die Bretter für immer an den Nagel hängt.
Kräftig aufgezeigt hat Katrin Zettel, die trotz hoher Startnummer bei ihrem Super-G-Debüt auf Rang acht fuhr, Liz Görgl wurde 11., Niki Hosp wie schon erwähnt 14. Weltcuppunkte holten auch Marlies Schild (15.), Katja Wirth (16.), Alexandra Meissnitzer (18.), Kathrin Wilhelm (20.) und Silvia Berger (25.). Andrea Fischbacher ist ausgeschieden.
Pechvogel des Tages
Pechvogel des Tages war die Kanadierin Kelly Vanderbeek, die mit nur einer Hunderstel Sekunde Rückstand Vierte wurde.
(geo)
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