Der Umstieg nach der WM in den Alltag hat perfekt geklappt. Volles Haus im Happel-Stadion, große Begeisterung. Der zweite Sieg in der Nations League, Tabellenführung! Mit Christian Zawieschitzky ein 19-jähriger Jungspund im Tor, eine an sechs Positionen veränderte Startelf gegenüber dem Spiel gegen Israel zuletzt in Linz ...
Zu den positivsten Erscheinungen zählt David Affengruber. Der Defensivmann erlebte in den letzten zweieinhalb Jahren einen kometenhaften Aufstieg: Meister mit Sturm 2024, Wechsel zum spanischen Zweitliga-Klub Elche, Aufstieg in die Primera Division, WM-Teilnahme, Transfer zu Fulham in die Premier League, am Sonntag in seinem ersten Länderspiel von Beginn an sein erstes Tor erzielt.
In seiner Jugend bei Salzburg nannten ihn seine Mitspieler aufgrund seiner extremen Zweikampfstärke, Aggressivität und Kompromisslosigkeit „Biest“, bei Elche riefen Affengruber die Fans aufgrund seiner gestiegenen spielerischen Eleganz und Führungsqualität – in Anlehnung an Franz Beckenbauer – sogar „Kaiser“.
Ein Ritterschlag für David, der mittlerweile einen Marktwert von 20 Millionen Euro hat. Und der Beweis, dass es im Fußball immer weitergeht. Stars wie David Alaba oder Marko Arnautovic mögen zwar fehlen, doch neue Typen rücken nach. Affengruber ist das beste Beispiel.
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