Sa, 23. Juni 2018

"Kleines Wunder"

02.12.2014 13:01

Lähmung besiegt: 90-Jährige kann wieder gehen

Ein "kleines Wunder" hat sich kürzlich im Landeskrankenhaus Feldkirch in Vorarlberg zugetragen: Eine 90-jährige Frau konnte nach einer Querschnittlähmung innerhalb von nur vier Tagen wieder gehen! Laut der behandelnden Ärzte hat nicht nur die körperliche Fitness der rüstigen Pensionistin, sondern vor allem auch ihr starker Wille zur raschen Genesung beigetragen.

Wie der ORF berichtet, war die Feldkircherin Walpurga Peiskar Mitte November gerade mit Gartenarbeiten beschäftigt, als ihre Beine plötzlich lahm wurden. Wenig später spürte sie ab dem Bauch abwärts nichts mehr. Geistesgegenwärtig alarmierte ihr Ehemann sofort die Rettung. Im Spital wurde dann die furchtbare Diagnose gestellt: totale Querschnittlähmung. Die 90-Jährige hatte eine massive Einblutung in einem Wirbelkanal im Brustwirbelbereich erlitten, die auf das Rückenmark drückte und Nervenzellen tötete. Peiskar musste sofort operiert werden.

90-Jährige: "Ich habe mit dem Fuß geredet"
Was danach passierte, lässt die behandelnden Ärzte von einem "kleinen Wunder" sprechen: So konnte die Pensionistin bereits nur einen Tag nach der schweren Operation bereits wieder einen Fuß und dann das gesamte Bein bewegen. Kurz darauf war auch das zweite Bein wieder voll bewegungsfähig. "Ich habe einfach immer mit dem Fuß geredet", so die sympathische Vorarlbergerin.

Arzt: "Die Regeneration in so kurzer Zeit ist außergewöhnlich"
"Als das der Herr Primar gesehen hat, hat er nur noch den Kopf geschüttelt. Das hat er noch nie erlebt", erzählt die 90-Jährige sichtlich stolz gegenüber dem ORF. "Eine komplette Regeneration innerhalb von so kurzer Zeit ist schon außergewöhnlich", erklärt Arzt Christian Bach, Leiter der Orthopädie Feldkirch. In den meisten Fällen seien Querschnittlähmungen nämlich nicht heilbar.

Ihre unglaublich rasche Regeneration habe die 90-Jährige neben der schnellen medizinischen Behandlung zu großen Teilen ihrer körperlichen Fitness sowie ihrem starken Willen zu verdanken. "Ich will was tun. Ich kann nicht nichts tun", so die begeisterte Skifahrerin.

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