Gretzky weilt derzeit als Mannschaftsleiter von Olympiasieger Kanada bei den Winterspielen in Turin und zeigte sich erleichtert. "Wie gesagt: Ich habe nichts damit zu tun. Jetzt sollte es um die Sportler bei den Olympischen Spielen gehen", erklärte Gretzky im kanadischen Sender TSN. Die Kanadier hatten am Donnerstag 5:1 gegen die deutsche Auswahl gewonnen.
Tocchet, der als Co-Trainer von Gretzky bei den Phonenix Coyotes arbeitet, muss nicht bei der Anhörung erscheinen. Nach Angaben seines Anwaltes wurde ein entsprechendes Gesuch bewilligt, um den Ermittlern im US-Bundesstaat New Jersey mehr Zeit zu geben. Der frühere NHL- Profi Tocchet soll Teil eines gewerblichen Wettrings sein, dem Kontakte zum organisierten Verbrechen nachgesagt werden. Sein Anwalt wies die Vorwürfe erneut zurück. Sollte es zu einer Anklage kommen, werde sein Mandant auf nicht schuldig plädieren.
Gretzkys Ehefrau soll zwar Wetten über Tocchet platziert haben, braucht deswegen aber keine Strafverfolgung zu fürchten. Allerdings muss sie möglicherweise als Zeugin in einem Prozess aussagen.
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