Der Hitzesommer ist vorbei, die politischen Folgen bleiben: Die SPÖ will jetzt wissen, wie gut Oberösterreich auf zunehmende Wasserknappheit vorbereitet ist. Umweltlandesrat Stefan Kaineder muss Rede und Antwort stehen – bis hin zu möglichen Notfallplänen bei einem Wassermangel.
Der extreme Hitze-Sommer – die Oberösterreicher haben ihn trotz deutlicher Abkühlung noch immer in den Knochen. Die SPÖ verlängert die heiße Zeit jetzt zumindest politisch bis in den Herbst. Der rote Abgeordnete Thomas Antlinger will von Umweltlandesrat Stefan Kaineder (Grüne) wissen, wie gut Oberösterreich auf zunehmende Wasserknappheit vorbereitet ist.
Eine umfangreiche schriftliche Anfrage dazu muss Kaineder bis 5. Oktober beantworten. Dabei geht es längst nicht nur um diese heißen Wochen. Antlinger will wissen, an welchen Grundwasser- und Flussmessstellen heuer historische Tiefststände gemessen wurden und ob OÖ für noch trockenere Zeiten gerüstet ist. Konkret fragt er nach einem landesweiten Stufenplan und Notfallkonzepten – bis hin zum Einsatz von Tankwagen und einer möglichen Priorisierung beim Wasserverbrauch.
Es kann einen Kraftakt auf landespolitischer Ebene benötigen, um einem drohenden Wassernotstand vorzubeugen.

Abgeordneter Thomas Antlinger, SPÖ
Bild: MecGreenie
Ein weiterer Knackpunkt ist das Geld: Zahlreiche Gemeinden müssen bereits in tiefere Brunnen, zusätzliche Hochbehälter oder Verbindungsleitungen investieren, um ihre Wasserversorgung abzusichern. Antlinger will deshalb wissen, welche Projekte laufen und ob weitere Maßnahmen notwendig sind. „Es kann einen Kraftakt auf landespolitischer Ebene benötigen, um einem drohenden Wassernotstand vorzubeugen“, sagt der SPÖ-Abgeordnete.
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