Schwerwiegende Eigenfehler und oft kaum Gegenwehr in der Defensive haben Sturm über weite Phasen leichtes Spiel gewährt. "Wir haben uns selbst auf die Verliererstraße gebracht", meinte Baumgartner.
Ex-Austrianer Stankovic trifft für Sturm
Dabei war die Austria nach dem Kantersieg im Cup gegen Hartberg mit hohen Erwartungen in die Bundesliga-Partie gegen die Grazer gegangen. Doch just Ex-Austrianer Marko Stankovic, nunmehr Mittelfelder in Diensten von Sturm, holte seinen Ex-Klub auf den harten Boden der Realität zurück - er erzielte vor 9.000 Zusehern in der 15. Minute das 1:0 für die Grazer. "Heute haben wir alles richtig gemacht. Man muss zwar immer selbstkritisch sein, aber ich habe selten so gut gespielt wie heute", so Stankovic, der sich bei den Austria-Fans mit einem Wink auf die Osttribüne fast für sein Tor entschuldigte.
Davon konnten sich die Veilchen freilich auch nichts kaufen. Über die gesamte Spielzeit gesehen, fiel die 0:3-Pleite völlig verdient aus. "Dass uns ein, zwei Gegentore so aus der Spur bringen, ist nicht wirklich erklärbar. Die Verunsicherung war spürbar", sagte Innenverteidiger Lukas Rotpuller, der für die kommenden Tage forderte: "Wir müssen noch enger zusammenrücken und noch härter trainieren."
Baumgartner hat keine Angst vor Rapid
Zumal nächste Woche am Sonntag das Derby gegen Rapid im Happel-Stadion am Programm steht. "Die Situation ist schwierig, ich habe aber keine Angst, auch nicht vor dem Derby", sagt Trainer Baumgartner. Zumindest der Optimismus ist in Wien-Favoriten noch nicht verloren gegangen.
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