Massaker im Irak

IS-Dschihadisten exekutierten Dutzende Menschen

Ausland
29.10.2014 15:11
Die IS-Miliz hat nahe der Stadt Hit im Westen des Irak mindestens 46 Menschen hingerichtet. Alle Ermordeten sind Angaben der Behörden zufolge Angehörige des sunnitischen Stammes Albu Nimr.

Die Gegend nordwestlich der Provinzhauptstadt Ramadi war in der vergangenen Woche von den Dschihadisten erobert worden. Albu-Nimr-Kämpfer hatten sich gegen die Extremisten zur Wehr gesetzt.

Die mehrheitlich von Sunniten bewohnte Provinz gehört zu den Hochburgen der IS-Miliz, die weite Landesteile im Irak und im benachbarten Syrien kontrolliert.

Die Extremisten gehen mit äußerster Brutalität gegen die Bevölkerung in ihrem Einflussgebiet vor und richten immer wieder Gegner und Andersgläubige hin.

Auch in Kobane drohen Massaker
In Syrien versuchen die IS-Kämpfer seit Wochen die Stadt Kobane einzunehmen. Sollte den Extremisten dies gelingen, drohen auch dort blutige Massaker an der Bevölkerung. Zur Verteidigung Kobanes sind am Mittwoch - wie berichtet - zahlreiche Kämpfer der Peschmerga-Miliz in der türkisch-syrischen Grenzregion eingetroffen.

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