Di, 14. August 2018

Bagger gnadenlos

14.10.2014 13:52

Hier wird das Dach von "St. Hanappi" abgerissen

In Wien-Hütteldorf regieren weiter die Bagger. Seit Dienstag geht's dem Dach der ehemaligen Rapid-Heimstätte an den Kragen. Mit Hilfe eines überdimensionalen Baggers wird das wellenförmige Konstrukt sukzessive abgetragen.

Das "Schauspiel" war beeindruckend. Zwei - verhältnismäßig - kleinere Bagger rissen als Ouvertüre für das eigentliche Spektakel am frühen Dienstagvormittag Sessel und Betonblöcke wie Grashalme von der Nord- und Südtribüne ab. Und dann rollte die eigentliche Attraktion des Tages an: ein 176-Tonnen-Bagger, der seinen Arm auf 52 Meter ausfuhr und mit der Spurbreite von sieben Metern dem Dach des Hanappi-Stadions erbarmungslos den Kampf ansagte. Gebremst wurde er nur von vorübergehenden technischen Problemen.

Erstes Hofmann-Tor unter neuem Dach
Zwölf Jahre lang schützte das wellenförmige Konstrukt die Stadionbesucher in Hütteldorf vor Regen und Schnee. An die Einweihung des neuen Dachs hat Rapid keine guten Erinnerungen. Die erste Partie im neu überdachten Hanappi-Stadion ging 2002 mit 1:2 verloren, und zwar just gegen die Austria. Und trotzdem war das Spiel für Rapid historisch: Steffen Hofmann erzielte via Kreuzeck-Schlenzer sein erstes Tor für Grün-Weiß.

Lizenz bis Mitte November
Laut Stadion-Projektleiter Harry Gartler liegt Rapid voll im Plan. Die Abrissarbeiten sollen bis Mitte Jänner dauern. Einspruchsmöglichkeiten gegen den Bau der neuen Allianz Arena gibt es keine mehr, auf dem Weg zur endgültigen Baulizenz gilt es nur noch formale Hürden aus dem Weg zu räumen. Mit der Lizenz für die neue Rapid-Heimstätte wird bis Mitte November gerechnet. 2016 soll das neue 24.000-Besucher-Schmuckkästchen fertig und bespielbar sein.

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