29.08.2014 12:25 |

Zahlreiche Ausfälle

Pilotenstreik bei Germanwings beendet

Bei der Lufthansa-Tochter Germanwings haben am Freitagvormittag die Piloten gestreikt. Von dem Ausstand, der bis 12 Uhr andauerte, waren vor allem deutsche Inlandsflüge betroffen. Es fielen aber auch acht Verbindungen zwischen Stuttgart, Köln/Bonn, Hamburg und Wien-Schwechat aus. Der Flughafen Salzburg wurde hingegen planmäßig angeflogen.

Die Airline bestätigte, dass um 12 Uhr der Flugbetrieb wieder aufgenommen worden sei. Allerdings könne es durch Verzögerungen und Verschiebungen auch am Nachmittag vereinzelt noch zu Streichungen kommen. Gestrichen ist etwa auch ein Nachmittag-Flug von Stuttgart nach Wien und retour. Bei einigen anderen Österreich-Verbindungen kommt es zu Verspätungen. Durch den sechsstündigen Streik waren von geplanten 164 insgesamt 116 Flüge ausgefallen und rund 15.000 Passagiere betroffen.

Trotz der Streiks der Piloten war es an den betroffenen Flughäfen zu keinen größeren Behinderungen gekommen, bestätigen Sprecher der Airports übereinstimmend. Viele Fluggäste seien im Voraus über ihre Reisebüros, SMS oder Mails informiert worden. Die Streiks hätten bei der Airline einen wirtschaftlichen Schaden in zweistelliger Millionenhöhe verursacht, sagte ein Unternehmenssprecher.

Am Donnerstag waren die Gespräche zwischen Lufthansa und der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit über die Übergangsrente für Flugkapitäne gescheitert. Der Tarifkonflikt mit den Lufthansa-Piloten eskaliert somit bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr: Nach den dreitägigen, massiven Streiks im April will die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit nun mit einem Ausstand Flüge der Unternehmenstochter Germanwings lahmlegen. Weitere Ausstände ähnlicher Art schließt die Gewerkschaft im Laufe der nächsten Tage nicht aus.

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