Anders als die übrigen Teams stellte der japanische Rennstall gleich zwei Autos vor und unterstrich damit seinen Ehrgeiz, die schwache vergangene Saison mit Platz sechs in der Konstrukteurs-Wertung vergessen zu machen. Die Piloten Jenson Button und Rubens Barrichello konnten so zur gleichen Zeit mit zwei Wagen ihre ersten Runden auf dem "Circuit de Catalunya" absolvieren. "Wenn das Auto so schnell ist, wie es aussieht, bin ich zufrieden", meinte Button. Über mögliche Siege wollte er nicht reden.
"Wir können Ferrari schlagen"
Nur sein Teamkollege Barrichello gab sich ein wenig forscher und sagte seinem Ex-Team Ferrari den Kampf an. "Der Wechsel ist eine vollkommen neue Motivation. Ich habe das Honda-Team kennen gelernt, und ich sehe keinen Grund, warum wir Ferrari nicht schlagen könnten", so der Brasilianer.
Nach der Übernahme des bisherigen Partners BAR firmiert das Team ab diesem Jahr nur noch unter dem Konzernnamen Honda. Erstmals seit 1968 ist das Automobil-Unternehmen sowohl für das Chassis als auch für den Motor verantwortlich.
Wegen der ab 2006 vorgeschriebenen V8-Motoren wirkt der Wagen wie die bei den anderen Rennställe zierlicher als das Vorjahresmodell. Die Motorleistung liegt mit 720 bis 750 PS um 20 Prozent niedriger als beim V10-Aggregat aus der vergangenen Saison. Der Technische Direktor Geoff Willis kündigte an, bis zum ersten Rennen am 12. März jede Woche mindestens zwei bis drei Tage zu testen.
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