23.01.2006 10:35 |

Warnung missachtet

Skilehrer von Schülern aus Lawine gerettet

Ein deutscher Skilehrer hat am Sonntag in Vorarlberg seinen Schülern ein Paradebeispiel abgeliefert, wie man sich im freien Gelände besser nicht verhält: Trotz Lawinenwarung fuhr er in einen gefährlichen Hang ein, löste ein Schneebrett aus, wurde verschüttet und musste von seinen eigenen Schülern gerettet werden...

Mit zehn Schülern war der 50-jährige Deutsche im Kleinwalsertal auf 2000 Metern Seehöhe unterwegs. Bei der so genannten Kanzelwand fuhr der Skilehrer trotz Lawinenwarnstufe 3 und miserabler Sicht von der Piste ins offene Gelände.

20 Minuten lang im Schnee begraben
Nach wenigen Metern löste sich ein 20 Meter breites Schneebrett, verschüttete den Skilehrer, nicht aber dessen Gruppe, und riss ihn 60 Meter in die Tiefe. Die Schüler alarmierten umgehend die Bergrettung und begannen selbst nach ihm zu graben. Allerdings vergeblich, denn geortet wurde der Mann erst nach 20 Minuten von einem Lawinensuchgerät.

Der Leichtsinnige kam mit dem Schock und einer leichten Unterkühlung davon.

Mittwoch, 03. März 2021
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