Sa, 23. Juni 2018

Brief von Behörden

23.07.2014 11:26

Aufregung um Edmars "Einberufung" in Ukraine-Armee

Für Aufregung hat in der Ukraine ein Schreiben der Armee an den eingebürgerten Fußball-Nationalspieler Edmar gesorgt. Der gebürtige Brasilianer von Metalist Charkiw hatte nach Erhalt des Briefes in einem Interview gesagt, er fürchte, zum Kampf gegen prorussische Separatisten eingezogen zu werden, hieß es am Mittwoch.

Vereinschef Alexej Targonski wies dies zurück. "Es gibt keine Einberufung", betonte der Präsident von Metalist Charkiw. Auch Behördensprecher Juri Kalguschkin versicherte: "Es kann eine Vorladung zum Gespräch sein. Niemand wird Edmar kämpfen schicken." Das Parlament in Kiew hatte am Dienstag einer Teilmobilmachung der Bevölkerung zugestimmt.

Edmar spielt seit 2002 in der Ukraine. Seit 2008 ist der Mittelfeldspieler mit einer aus der Krim-Region stammenden Ukrainerin verheiratet. Der 34-Jährige verfügt daher über die ukrainische Staatsbürgerschaft. In elf Länderspielen für die Ukraine hat Edmar bisher ein Tor erzielt. Auch im WM-Play-off im Herbst gegen Frankreich war er im Einsatz.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.