Dramatische Szenen haben sich am Samstagnachmittag in der Steiermark abgespielt. Ein Hochstand, auf dem sich gerade zwei Jäger befanden, stürzte plötzlich um. Während sich eines der beiden Opfer mit einem verzweifelten Sprung zu retten versuchte, wurde das zweite unter den Trümmern begraben.
Zum folgenschweren Unfall kam es in Trahütten im Bezirk Deutschlandsberg. Die beiden Waidmänner im Alter von 59 und 79 Jahren befanden sich gegen 18 Uhr auf dem Hochstand, als dieser plötzlich zu kippen begann.
Hochstand mit Gurten gesichert
Der jüngere Mann sprang noch aus dem umstürzenden Holzkonstrukt, der ältere wurde unter den Trümmern begraben und erlitt schwere Verletzungen. Der Zufall wollte es, dass kurz nach dem Unglück ein Fahrzeug auf dem nahen Forstweg vorbeifuhr. Dessen Insassen erkannten den Ernst der Lage und eilten den Männern zu Hilfe. Mit Gurten gelang es, den Hochstand vor einem weiteren Abrutschen zu bewahren, zeitgleich wurde auch die Rettungskette in Gang gesetzt.
„Die verständigten Feuerwehren Deutschlandsberg und Trahütten übernahmen im Anschluss die weitere Sicherung des Hochstandes und Befreiung des 79-Jährigen“, teilte die Polizei am Sonntag mit.
Hubschrauber im Einsatz
Der 59-Jährige hatte sich beim Sprung eine mittelgradige Verletzung zugezogen. Er wurde mit der Rettung ins LKH Wagna eingeliefert. Schlimmer hatte es den 79-jährigen Jäger erwischt. Dieser wurde nach der Erstversorgung mit dem Hubschrauber abtransportiert und ins LKH Graz geflogen.
Weshalb der Hochstand umkippte, ist Gegenstand von Ermittlungen.
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