Do, 21. Juni 2018

Cleveland Cavaliers

12.07.2014 10:09

LeBron James will Heimatklub zum NBA-Titel führen

Mit Miami hat LeBron James alles erreicht - nun kehrt der beste Basketballspieler seiner Generation mit einem Sensationstransfer zurück zu den Wurzeln. Die Cleveland Cavaliers will er zum ersten NBA-Titel überhaupt führen. "Ich komme nach Hause", schrieb der 29-jährige zweifache NBA-Meister in einem sentimentalen Statement im Magazin "Sports Illustrated". "Mein Ziel ist es immer noch, so viele Titel wie möglich zu gewinnen. Aber das Wichtigste für mich ist, eine Trophäe nach Nordost-Ohio zu bringen."

Die Wahl des Mediums zeigt die gewonnene Reife von James. Noch 2010 inszenierte er seinen Wechsel nach Miami gemeinsam mit seinen Teamkollegen Dwyane Wade und Chris Bosh in einem viel kritisierten TV-Auftritt. Nach "Die Entscheidung" brannten in Cleveland Trikots mit der Nummer 23. Doch die Fans der Cavaliers werden ihren verlorenen Sohn nun wieder mit größter Begeisterung empfangen. "Ich gebe keine Pressekonferenz oder Party", verkündete James.

"Verbindung mit der Heimat größer als Basketball"
Er habe nun realisiert, dass seine Verbindung mit der Heimat größer als Basketball sei. Die ersten sieben Jahre seiner glorreichen Karriere in der nordamerikanischen Profiliga hatte James bei den Cavaliers verbracht und war dabei zweimal zum wertvollsten Spieler gewählt worden. Doch auch aufgrund mangelnder Qualität seiner Teamkollegen reichte es nur zu einer Finalteilnahme. In Miami sicherte James zwei Titel, verlor allerdings die Endspiel-Serie der abgelaufenen Saison gegen San Antonio.

"Ich verspreche keine Meisterschaft"
Die Heimkehr ist für den Flügelspieler nicht ohne Risiko. In Kyrie Irving, Anthony Bennett und Andrew Wiggins spielen zahlreiche hoffnungsvolle Talente, die in den vergangenen Jahren an Nummer 1 der Draft-Lotterie gezogen wurden, für Cleveland. An der Seite von James sollen sie zu Co-Stars reifen. "Ich verspreche keine Meisterschaft", betonte der vierfache MVP deshalb. "Ich weiß, wie hart es ist, zu liefern. Wir sind jetzt aber noch nicht bereit dafür. Auf keinen Fall."

Die Sport-Nachrichtensender in den USA schalteten sofort Sondersendungen für die sensationelle Nachricht. Besonders groß war der Jubel in der wirtschaftlich so gebeutelten Heimat: "Der König ist zurück!", schrieb der "Plain Dealer" auf seiner Internetseite.

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