Auch der vorletzte Tag der 28. Dakar-Rallye war von einem tödlichen Unfall überschattet. Wie am Vortag wurde auch am Samstag ein junger Zuschauer getötet. Der ungefähr zwölfjährige Bub wurde von einem Assistenz-Lkw überrollt.
Erst am Vortag war ein junger afrikanischer Zuschauer vom Auto des Letten Maris Saukans erfasst und tödlich verletzt worden. Der tragische Unfall ereignete sich kurz nach dem Start von Labe/Guinea ins senegalesische Tambacounda.
Damit forderte die Rallye Dakar innerhalb von sechs Tagen drei Todesopfer. Am vergangenen Montag starb der australische Motorradfahrer Andy Caldecott nach einem Sturz an einem Halswirbelbruch. Auch 2005 kamen mit dem Spanier Juan Manuel Perez und dem Italiener Fabrizio Meoni, Motorrad-Sieger 2001 und 2002, zwei Fahrer ums Leben. Insgesamt forderte die 1978 erstmals ausgetragene Rallye schon 47 Todesopfer.
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