Finaler Höhepunkt

Hausherrin will Weltcup-Girls bei Titeljagd ärgern

Wintersport
07.04.2026 17:55

Am Mittwoch starten nicht nur die alpinen Staatsmeisterschaften auf der Reiteralm mit den ersten Abfahrtstrainings. Auch für das ÖSV-Skicrossteam wird es nochmals ernst, wenn in der Silvretta Montafon die österreichischen Meistertitel vergeben werden. Mittendrin und hoffentlich nicht nur dabei: Drei Lokalmatadore, die überraschen wollen.

„Nachdem ich ja die einzige Vorarlbergerin am Start bin, würde ich den anderen Österreicherinnen schon gerne zeigen, wer hier daheim ist“, sagt die Oberländerin Leonie Lussnig vor der am Mittwoch in der Silvretta Montafon steigenden Staatsmeisterschaft mit einem kleinen Augenzwinkern.

Vertrauen nach Sturz aufbauen
Nachdem die Harderin Sonja Gigler seit Dienstag wieder die Polizeischulbank drückt, sind Rekordstaatsmeisterin Katrin Ofner (St) und Titelverteidigerin Christina Födermayr (OÖ) und die Tirolerin Isabel Hofherr Lussnig härtesten Gegnerinnen. „Mein Ziel ist es, mit den Weltcup-Girls mitzufahren“, sagt die 20-Jährige. „Noch wichtiger ist aber, dass ich nach meinem Abflug bei der Junioren-WM das Vertrauen und ein gutes Gefühl finde.“

Bereits Silber vor zwei Jahren 
Sollte es auf dem Kurs am Fredakopf – der fast identisch mit jenem ist, auf dem sie vor knapp einem Monat ihr Weltcupdebüt gab – mit einer Medaille klappen, wäre es nicht ihre erste: 2024 hatte sich die Kästle-Pilotin bereits auf der Reiteralm hinter Magdalena Fritz (T) Silber holen können.

Markus Gutenbrunner, sportlicher Leiter der ÖSV-Skicrosser und Benedikt Erhard vom Skiclub ...
Markus Gutenbrunner, sportlicher Leiter der ÖSV-Skicrosser und Benedikt Erhard vom Skiclub Montafon waren bereits am Dienstag am Fredakopf, um an den letzten Details zu tüfteln.(Bild: Peter Weihs)

Andreatta und Lussnig lauern
Während bei den Damen in Summe nur acht Starterinnen gemeldet haben, sind es bei den Herren zumindest 18. Mit Olympiastarter Nici Lussnig und Claudio Andreatta wollen auch zwei Vorarlberger ganz vorn mitmischen und den ersten Staatsmeistertitel seit 2023, als Mathias Graf im Pitztal triumphierte, ins Ländle holen. „Mein Ziel ist auf jeden Fall ein Podestplatz, der Sieg wäre gewaltig“, gesteht der 25-jährige Klostertaler, der zuletzt Dritter beim EC-Finale in St. Moritz war.

Claudio Andreatta und Nicolas Lussnig sind wieder im Montafon mit dabei.
Claudio Andreatta und Nicolas Lussnig sind wieder im Montafon mit dabei.(Bild: Peter Weihs)

Lussnig hat ein ganz spezielles Ziel. „In erster Linie möchte ich Frieden mit der Startsektion im Montafon schließen“, erklärt der Klauser, der wie Andreatta, Gigler und seine Schwester beim Heimweltcup im März die Qualifikation für die Finalläufe verpasst hatte. „Ansonsten möchte ich einfach gut Skifahren, dann schaut sicher etwas Gutes dabei heraus.“

Kappacher und Aujesky sind die Gejagten
Die härtesten Gegner: Adam Kappacher (S), der sich 2018 im Pitztal den Titel sichern konnte und Johannes Aujesky (NÖ), der bereits 2024 auf der Reiteralm gewann.

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