„Krone“-Kolumne

Denn die Eisbullen wissen nicht, was sie tun

Nun also doch, die Eisbullen und Manny Viveiros gehen ab sofort getrennte Wege. Am Ende war das auch die richtige Entscheidung. Der Austro-Kanadier ist zwar eine der sympathischsten Persönlichkeiten im Eishockey-Geschäft, nach so einer Saison ist es aber verständlich, dass der Verein die Reißleine zieht. Der Trainer alleine trägt aber sicher nicht die Schuld an der Katastrophenspielzeit, die Chemie zwischen ihm und der Mannschaft hat einfach nie gestimmt. Auch Spieler und das Umfeld müssen sich stark hinterfragen. Eine „Krone“-Kolumne.

Denn es scheint, die Bulls wissen nicht, was sie tun. Vor allem bei der Außendarstellung, die beim Dosenkonzern bekanntlich das A und O ist, schoss man sich ins eigene Knie. Erst vergangenen Freitag versicherten die Salzburger, dass man mit Viveiros weitermachen will, man sei mit dem Trainerteam zufrieden. Nicht einmal eine Woche später wurde der 60-Jährige freigestellt – ein schneller und vor allem überraschender Sinneswandel. Der scheinbar gar keiner war.

„Zu diesem Zeitpunkt war unsere Analyse noch gar nicht abgeschlossen“, erklärte Bulls-Sportmanager Helmut Schlögl nun. Dann stellt sich aber die Frage, warum die Salzburger überhaupt zu einem Medientermin luden und sich zu solchen Aussagen hinreißen ließen.

Red-Bull-Theater wie Laienspiel im Park
Mit Aktionen wie diesen kratzt man am eigenen Image und macht sich unnötig eine weitere Baustelle auf. Die sonst so „prunkvolle“ Inszenierung im RB-Theater gleicht in letzter Zeit eher einem Laienspiel im Park.

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